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Freitag, 03. September 2010 um 23:39 |
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Unser Haus ist voll! Übervoll sogar, denn es stehen noch Interessenten parat und warten nur darauf, dass vielleicht noch ein neuer Mieter umdisponiert und so doch noch eins von unseren 11 Zimmern wieder frei werden könnte. Wir denken daher jetzt darüber nach, in der Nachbarschaft noch eine Bude dazu zu mieten, um zusätzlichen jungen Sudenten eine Heimat und einen Freundeskreis bieten zu können. Auf dem Haus wohnen bleiben nur Andreas und Florian. Neu zu uns gezogen sind neben Faiz aus Syrien und Danyar aus „Tartarien“ in Südrussland die Erstsemester-Studenten Calvin, Christian, Florian, Mathias, Michael, Robert und Robin, die so unterschiedliche Dinge studieren werden wie Chemie, Geschichte, Japanologie, Musik, Psychologie, Soziologie, Sport, Wirtschaftswissenschaften und Zahnmedizin. Da ist für interessanten Gesprächsstoff allemal gesorgt. Wir freuen uns jetzt schon aufs gegenseitige Kennenlernen und auf neuen Schwung in unserer Bude.
Mittlerweile ist auch die Sängerschafterwoche in Feld am See / Kärnten vorbei. Wir waren mit 7 Bundesbrüdern vertreten. Die berichten unisono ganz begeistert, wie schön die zehn Tage in Österreich waren und empfehlen allen dringend, die nächsten SW’s mitzumachen – schließlich gibt es ja jeden Sommer eine. Auch die Hausrenovierungstruppen kamen gut voran. So erstrahlt jetzt ganz neu ein neues Prunkstück in unserem Saal – eine professionelle Bar mit indirekter Beleuchtung und großer Kühlkapazität. Mehrere Zimmer wurden renoviert, andere stehen noch an. Unsere Treppe wurde saniert und das untere Bad bekommt noch neue Duschkabinen. Nachdem das Haus mehrere Wochen eher einer Baustelle glich – was unsere neuen Mieter aber nicht groß gestört hat - ist es nun wieder aufgeräumt und begehbar. Wir hatten ja auch ein paar kleinere Feiern zu organisieren. Vorgestern gab es ein abendliches Grillen auf der Terrasse zum Biergarten, das gleichzeitig als Paukantenessen gedacht war. Das ist so üblich am Vorabend einer studentischen Mensur. Und die gibt es auch bei uns ab und an, denn wir sind ja „fakultativ schlagend“, was bedeutet, dass wir es den Bundesbrüdern, die das wollen, gerne möglich machen, auch scharfe Mensuren zu fechten. Gestern Abend dann focht unser Bundesbruder Sascha auf unserem Haus seine 18. Partie mit einem Burschenschafter aus Bayreuth. Beiden ist nichts passiert, nur der Sekundant aus Bayreuth hatte nicht gut aufgepasst und bekam einen kleinen, zum Glück harmlosen, Schnitt in den Daumen. So was passiert höchst selten und sorgte daher für viel Gesprächsstoff. Danach wurde auf unserem Haus noch bis lange nach Mitternacht gefeiert, gesungen und diskutiert.
In den kommenden Wochen wird weiter renoviert und sicher auch so mancher fröhliche Abend verlebt werden. Und so allmählich freuen sich alle schon aufs neue Semester, das für uns am Freitag, den 1. Oktober starten wird. Gerne auch mit Dir, lieber Leser, wenn Du mal erleben möchtest, wie fröhlich und unterhaltsam es hier zugeht!
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Ferien sind die Zeit zum Feiern |
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Samstag, 21. August 2010 um 10:49 |
Und das haben wir Fridericianer reichlich getan. Ende Juli haben wir fast alle anderen Verbindungen in Halle besucht und dort so manches fröhliche Bierchen getrunken. Natürlich blieben die Gegenbesuche nicht aus.
Am 1. August waren wir dann zu einem Familiensonntag in Wippra unterwegs. Wir sind auf die Skisprungschanze geklettert, haben den Stausee umwandert und dann lecker gegrillt und unser Bier im Bach gekühlt. Danach ging es zur Sommerrodelbahn, die wir alle ein paar Mal heruntergedüst sind, bevor sich die Unentwegten am Kletterturm versuchten, den wir für 2 Stunden reserviert hatten. Es war ein wunderschöner Tag, und am Ende waren alle rechtschaffen müde.
Am Wochenende danach gab es eine Rundreise unserer jungen Mitglieder: Halle-Berlin-Hamburg-Sylt-Hannover-Halle. Dabei besuchten sie neben der befreundeten Berliner Sängerschaft Borussia auch 7 verschiedene Alte Herren und hatten sehr viel Spaß. In der Woche drauf gab es mehrere Chorproben und fröhliche Abende danach. Am Samstag, den 14. August war es dann soweit: unser Chorauftritt in der Magdalenenkapelle der Moritzburg stand an – denn unser Altherrenvorsitzender Klaus Martin Ertle feierte mit seiner Christine eine rauschende Couleurhochzeit mit 175 Gästen, darunter die Vertreter von 10 Korporationen. Natürlich waren die Fridericianer mit 30 Bundesbrüdern neben den Familien von Braut und Bräutigam die größte Fraktion. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, denn just dieser Samstag war der einzige Tag in Halle, an dem es NICHT regnete. Unser Fritzengarten war wunderschön blau-weiß-blau dekoriert, das Essen war Klasse, die Stimmung sehr schön, und es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen. Auch hier zeigte sich wieder einmal: wir Fridericianer sind eine große Familie mit vielen schönen Freundschaften unter den Bundesbrüdern.
Nun sind 5 von uns gerade aufgebrochen zur Sängerschafterwoche in Feld am See (Kärnten), wo sie sicher viel Spaß haben werden. Und es wird wieder gewerkelt auf dem Haus, denn unsere freien Zimmer werden schneller vermietet, als wir sie renovieren können. 10 Zimmer hatten wir frei, derzeit sind es nur noch 4. Und die sollen natürlich schnieke sein, wenn unserer neuen Hausbewohner einziehen. Die Hütte wird garantiert wieder voll. So sind wir denn auch sicher, dass sie wieder voller Leben sein wird, wenn es ins neue Semester geht. Wir freuen uns drauf! Besuch ist natürlich immer herzlich willkommen.
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Freitag, 30. Juli 2010 um 15:13 |
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Die letzten Klausuren laufen diese Woche, und dann haben wir wohl bald wieder zwei frisch gebackene Bachelors. Andere Fridericianer jobben (oft im Westen bei unseren Freunden und Bekannten, wo die Arbeit fairer bezahlt wird), machen Wehrübungen oder genießen ihre freie Zeit und das sommerliche Wetter. Die Chorstunden laufen noch einige Zeit lang weiter, denn im August steht die kirchliche (Couleur)-Hochzeit unseres Altherrenvorsitzenden an, auf der unser Chor selbstverständlich etwas zum Besten geben wird. Und freiwillige Paukstunden für unsere Fechter bieten wir auch über die Ferien an, damit das neue Semester „konditionell gestählte Fridericianer“ vorfindet.
Am Mittwoch letzter Woche gab es dann eine spontane Bootspartie mit 10 Personen auf der Saale, die für einige Fritzen auch in eben dieser endete. Es wurde ein fröhlicher Abend. Am Donnerstag dann versammelten sich die Bundesbrüder und einige Bekannte zur Überraschungsparty für einen Bundesbruder, mit dem in seinen Geburtstag hinein gefeiert wurde. Vergangene Woche war auch die Woche der Besucher. Fast alle Hallenser Verbindungen gaben sich bei uns an den Abenden ein Stelldichein, so dass wir am Montag erst mal eine neue Bierlieferung ordern mussten – und unser Bierkeller ist nun wirklich nicht sooo klein. Höhepunkt war der Freitag, als um 20 h zunächst der VDSt Halle Wittenberg vorbei kam, um seine Fahne auszupauken, die „die Strömung bei uns angetrieben hatte.“ Diesen Spektakel wollten sich auch andere Bünde nicht entgehen lassen, so dass wir geschlagene 9 Stunden lang Couleurbesuch bespaßten bzw. von ihm bespaßt wurden. 20 Besucher dürfte der Durchschnitt der Nacht gelautet haben, und für jeden, der uns bettschwer verließ, kam ein anderer. Die Anzahl der Stafetten und BJ’s war stattlich, aber am nächsten Morgen war alles wieder picco-bello und etwas später waren auch alle wieder fit.
Die jetzt laufende Woche kann eigentlich nur ruhiger werden. Dafür gibt es am kommenden Sonntag – organisiert von unserer Fuxia - unseren „Familienausflug“ in den Harz, der kindergeeignet organisiert ist und an dem wir den jungen Familien unserer Bundesbrüder Gelegenheit geben, unser Bundesleben und den Spaß daran zu erfahren. Auch die Familienväter anderer Bünde können dazu stoßen. Ansonsten wird noch en bißchen am Haus herum gewerkelt, denn Baustellen gibt es bei einer 130 Jahre alten Hütte immer. Aber wir machen das gerne, denn wir sind stolz auf unser Haus und fest davon überzeugt: wir haben das schönste Verbindungshaus nicht nur in Halle!
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Freitag, 16. Juli 2010 um 17:53 |
Letzte Woche fand unsere letzte Mitgliedsversammlung für dieses Semester statt. Die alten Amtsträger legten ihre Semesterberichte vor und wurden entlastet, einer sogar mit großem Lob. Und wir wählten für das kommende Semester neu, wobei wir die angenehme Situation vorfanden, dass es für die meisten Ämter mehrere Kandidaten und Interessenten gab, so dass wir Stichwahlen brauchten. Die Mannschaft ist also bestens motiviert, und das steckt an! Am vergangenen Wochenende dann beendeten wir das Semester mit dem Abschlusscommers. Wir waren 30 Teilnehmer. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme von Verbandsbrüdern e.v. S! Franco-Palatia 1895 zu Bayreuth.
Die Hitze machte uns allen zu schaffen. Das Spiel der Deutschen Nationalmannschaft um Platz 3 bekamen wir auch auf dem Commers mit, denn im Biergarten unter dem Kneipsaal lief die Life-Übertragung laut genug. Die Gäste dort jubelten jedesmal zu unserer zeitnahen Information, während wir Ihre Sportübertragung durch kräftigen Männergesang attraktiver machten.
Wir konnten an diesem Abend ein sehr gut zu uns passendes neues Mitglied in unsere Aktivitas aufnehmen und einem Fuxen das Burschenband verleihen. Weitere Interessenten an unserem Bund waren anwesend – schaun’ wir mal! Sonntagabend nach dem Aufräumen schaute dann eine Gruppe Fridericianer im Biergarten das WM-Finale an und war sich einig: mit Deutschland wäre das ein viel attraktiveres Spiel geworden!
In den letzten Tagen dann wurden unsere Gemeinschaftsräume nach unten verlagert, und gleich am ersten Abend gab es dort schon Couleurbesuch. Ein paar Bilder gilt es noch aufzuhängen, aber unsere neue Korporationsetage im Erdgeschoss macht eine Menge her. Nach Fertigstellung werden wir unter der Rubrik „Haus“ einige Fotos auf die Website stellen. Die oben frei werdenden Zimmer sollen in den nächsten Wochen renoviert werden, so dass wir dann bis zu 11 Zimmer an Studenten vermieten können. Ab sofort heißt es also wieder: ZIMMER FREI für Studenten, die gerne großzügig und luxuriös für kleines Geld wohnen wollen!!
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